Dienstag, 12. September 2017

U-Heft Hülle


Schon länger (Jahre!) bin ich um diesen Cowboystoff herumgeschlichen, aber was sollte ich damit? Ist ja doch sehr kindlich und eher was für Jungs. Und meine beiden Mädels sind mit inzwischen 11 und 14 für solche Motive doch etwas zu alt. Aber nun gibt es ja den Rübenprinz und da darf es noch lange kindlich sein. Also habe ich mir einen halben Meter besorgt. Das restliche Material stammt aus dem Vorrat. Hätte ich das ganze Material neu besorgt, wäre das Webband und der Innenstoff wohl eher rot mit kleinen Sternen, aber ich will meine Vorräte ja abbauen und es gefällt mir auch so. Ich habe kein Vlies oder ähnliches als Verstärkung verwendet, die Hülle ist auch nur aus Stoff fest genug.

Die Hefthülle ist nach dieser kostenlosen Anleitung von Nähte von Käthe *klick* entstanden.




Besonders praktisch finde ich das Täschchen hinten für den Impfpass.

Verlinkt beim Creadienstag


Montag, 11. September 2017

Streichholzschachtel liebt Papier am Montag (2)


Letzte Woche hatte ich schon das Papierliebe Thema des September, Lesezeichen, mit einem  a streichholzschachtel a week Thema verbunden *klick*. Weil mir das viel Spaß gemacht hat, habe ich es diese Woche genauso gemacht. Außerdem zwei Fliegen usw. Diese Woche habe ich mich für Geisterstunde entschieden.



In der Schachtel befindet sich wieder das Lesezeichen. Ein Minigeist auf einer Büroklammer.
Weil so ein Lesezeichen in ein paar wenigen Minuten gemacht ist, habe ich gleich noch mehr gemacht.


Die Beiden sind etwas größer und auch noch mit einem Bändchenpuschel versehen. Um so ein Lesezeichen zu machen, zeichnet ihr einfach ein Motiv auf festeres Papier, bei mir Tonzeichenpapier und schneidet es aus. Auf ein etwas größeres Stück Papier klebt ihr dann die Büroklammer und darüber das Bildchen. Ich habe weißen Bastelleim verwendet. Damit ihr sehen könnt wie die Bänder an der Büroklammer befestigt sind, habe ich noch ein Lesezeichen ohne Motiv gemacht.


Das steckt jetzt in meinem Bullet Journal.


Als Bänder habe ich diese Satinbändchen verwendet, die oft in die Kleidung genäht sind, damit sie im Geschäft nicht von den Bügeln rutschen. Die schneide ich immer ab und hebe sie für solche kleinen Projekte auf.

Von diesen Lesezeichen mache ich sicher noch ein paar. Man kann sie auch schön in Büchern stecken lassen um z.B. ein Lieblingsrezept zu markieren. Dann vielleicht mit einem Küchenmotiv versehen, passend zum Rezept. Die Lesezeichen sind auch für Kinder eine schöne, schnelle Bastelei.

Samstag, 9. September 2017

Vom Planen und Scheitern


Der Plan:
Am Donnerstag 2 Kuchen und eine Ladung grieschiche Plätzchen backen. Freitags dann, wenn die Mädchen in der Schule sind, die Kleine mit den Plätzchen, passend zum Referat über Griechenland, zu meiner Firma fahren und mit meinen Kollegen gemütlich frühstücken und den Rübenprinz bewundern lassen.

Die Realität:
Donnerstag wachte die kleine Rübe mit Kopfweh auf und konnte nicht in die Schule. Dadurch kam ich etwas aus dem Tritt. Den Plätzchenteig wollte ich schon vormittags machen, damit das Kind die Plätzchen nachmittags formen kann. Hab ich nicht gemacht. Die Plätzchen wurden komplett erst am Nachmittag gemacht, danach die 2 Kuchen, parallel dazu ab einem gewissen Zeitpunkt auch noch Abendessen (Kartoffelbrei, Gemüse und Fischstäbchen). Ich hasse sowas, obwohl es noch ganz gut lief. Meine Familie weiß inzwischen, dass man mich in solchen Situationen am besten in Ruhe lässt und hat inzwischen den Rübenprinz bespaßt. Blöd nur, dass ich inzwischen eine ziemliche Triefnase hatte und es bei der großen Rübe auch nicht viel besser aussah.
Der Freitag ging dann damit los, dass es der kleinen Rübe noch nicht gut genug für die Schule ging. Ok, den Stress mit den Plätzchen hätte ich mir Donnerstag also sparen können. Meine Triefnase hatte sich etwas gebessert. Dann hat der Prinz sich auf dem Wickeltisch gründlich selbst vollgepinkelt, als wir eh schon etwas spät dran waren. Während ich ihn frisch machte, klingelte das Telefon. Nachdem ich den Prinz trocken und sicher in seinem Bettchen verstaut hatte, war natürlich schon aufgelegt worden. Das Telefon klingelte kurz darauf wieder, Herr Z. Die Schule hat bei ihm angerufen, weil ich nicht ans Telefon gegangen bin. Die Große wollte aus der Schule abgeholt werden. Sie hat Kopfweh, Halsweh und die Nase läuft ständig. SUPER! Wäre sie lieber gleich daheim geblieben. Ist sie aber nicht, weil sie Samstag zum Reiten wollte. Freitag keine Schule -> Samstag kein Reiten, war wohl ihr Hintergedanke. Nicht ganz unberechtigt.
Also erst Kind holen, daheim absetzen und dann erst in die Firma. Baby und Gepäck (Babyschale, Kuchen, Kinderwagen, Wickeltasche usw.) ins Auto. Und los.
Nee, leider doch nicht. Das Auto sprang nicht an. Leichtes Knabbern am Lenkrad. Also Baby samt Schale wieder ins Haus geschleppt. Herrn Z. angerufen. Der ist von der Arbeit aus zur Schule großes Kind einsammeln. Ganz toll war da auch, dass seine U-Bahn nur bis 2 Stationen vor seiner Haltestelle am Park-and-Ride-Parkplatz fuhr. Inzwischen habe ich in der Schule angerufen, es dauert etwas bis das Kind geholt werden kann und in meiner Firma Bescheid gesagt, ich komme nicht. Ganz großes Kino.
Etwas von dem Kuchen hat Herr Z. dann mitgenommen, als er wieder zur Arbeit düste. Das Auto hat übrigens nicht schlimmes, zum Glück war nur die Batterie am Ende ihrer Lebenszeit angekommen. Seufz!

Als Bonus weil ihr mein Geschwafel bis zum Schluß gelesen habt ein humoriges Foto.




Die Nachbarn sind schwer am Umbauen, Scheune abgerissen und jetzt was auch immer. Jedenfalls mit viel Lärm verbunden. Das ist eines der Baustellenfahrzeuge.


Und was war bei euch so? Ich werd es wohl zum Teil bei Andreas Samstagsplausch nachlesen können. Da guck ich gleich mal.